15 Oktober 2015

Eva Woods: The Thirty List


Während meines Urlaubs auf Mallorca, stieß ich bei meiner Suche nach einem strandtauglichen Buch auf "The Thirty List" von Eva Woods. Ich habe mich bewusst für diese Lektüre entschieden, da sie mir anhand des Klappentextes leicht, unterhaltsam und witzig erschien. Das zuckersüße Cover hat natürlich auch eine Rolle spielt. Das Auge liest ja schließlich mit, oder?
Als ich dann am Strand vor mich hinbrutzelte, mein Freund neben mir mit seinem Sonnenbrand kämpfte und mit der Hitze überfordert war, habe ich also zu lesen begonnen...
...und konnte nicht mehr aufhören. Kennt ihr das, wenn ein Kapitel zu Ende ist, ihr aber unbedingt noch das nächste beginne müsst, obwohl ihr eigentlich hundemüde oder total ausgeplant seid? So erging es mir nämlich. Mein Liebster musste regelmäßig auf mich warten, weil ich unbedingt noch diese eine Seite lesen musste.
Bevor ich euch aber jetzt noch weiter vorschwärme, gibt's jetzt eine kurze Inhaltsangabe und ein Fazit meinerseits.


Arbeitslos, pleite und kurz vor der Scheidung - Rachel führt nicht gerade ein Leben nach ihren Vorstellungen. Der Umzug in das Hinterzimmer des mürrischen Single-Dads Patrick ist daher nur der Gipfel des Eisbergs.
Die ewige Listen-Macherin braucht also einen Plan - eine ganze Reihe an Herausforderungen, um über ihre Scheidung hinwegzukommen - von Sushi-Kurs bis hin zu Stand-up-Comedy. Doch als Patrick ihr hilft, jede Aufgabe auf ihrer List abzuhaken, wird Rachel mit einem viel größeren Problem konfrontiert:
leben und lieben - ohne Checklist. 


Wie anhand des Titel zu vermuten ist, wimmelt es im Buch gerade so von Listen. Diese sind wirklich unglaublich witzig formuliert und auch Rachel selbst ist unfassbar sympathisch. Man fühlt sich, als wäre man ein Teil der kleinen Familie rund um Patricks goldigen Sohn Alex und Familienhund Max und nimmt am Alltag der vier Teil.
Besonders unterhaltsam sind die Aufgaben auf der Checkliste, die Rachel und Patrick gemeinsam mit Rachels Freunden meistern müssen. Fallschrimspringen, Klettern, ein Tattoo - nichts bleibt ihnen erspart.
Doch wie sollte es anders sein? Gemeinsame Erlebnisse schweißen zusammen.

"If you can't go back, you have to move forward."



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