12 März 2016

Die Zeit verfliegt.


Jetzt ist es schon beinahe 2 Jahre her, dass ich mein Abitur hinter mich gebracht habe. Schon nächste Woche beginnt das dritte Semester meines Studiums, in  3 Monaten werde ich bereits zwanzig und bald bin ich schon zwei Jahre mit meinem Freund zusammen. Wahnsinn.
Mir kommt es beinahe so vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich auf dem Abiball mit meinem Vater getanzt habe, dass ich danach mit meinen Mädels die Nacht zum Tag gemacht habe. Dass ich meinen 18. Geburtstag in Lloret am Strand gefeiert habe. Dass ich mit meinem damals noch besten (jetzt festen) Freund bis 4 Uhr morgens auf einer Bank mitten in einem Kornfeld Glühwürmchen gezählt habe. Dass ich für mein Studium nach Nürnberg gezogen bin, nach kurzer Zeit jedoch gelernt habe, dass ich mit Entfernung nicht klar komme. Dass ich an meinem neuen Studienort absolut wunderbare Menschen kennengelernt habe und dass ich nun mein erstes eigenes Auto besitze. Dass ich auf Mallorca war - nicht zum feiern sondern zum entspannen.
Die Zeit verfliegt. 

Es ist schon erstaunlich, was seit meinem Schulabschluss passiert ist. Ich habe Freunde verloren. In der Schule haben wir uns jeden Tag gesehen, danach ist der Kontakt weniger geworden und langsam komplett abgebrochen. Wir haben uns von einander entfernt, aber wahrscheinlich sollte es so sein. Dafür ist die Beziehung zu anderen Freunden immer enger geworden und auch die neuen Personen in meinem Leben möchte ich nicht mehr missen. Ich habe eine ganze Familie dazugewonnen, mit der ich mich super verstehe und mit der ich unglaublich wohl fühle.
Die Zeit verfliegt. 

Ich fühle mich tatsächlich erwachsener. Ich hätte nicht gedacht, dass dies in nur zwei Jahren möglich wäre. Ich merke aber selbst, wie ich selbständiger geworden bin. Ich mache mir Gedanken über die Zukunft, wiege jede Entscheidung ab, denke immer um zwei Ecken. Ich informiere mich über Praktikumsplätze, möchte alle Chancen, die sich mir bieten, nutzen. Früher habe ich einfach in den Tag hineingelebt, war sehr spontan, schob alles bis auf den letzten Tag auf. Prokrastinieren war meine Spezialität. Nun habe ich schon früh begonnen, mich auf meine Prüfungen vorzubereiten - ganz im Gegensatz zum Abitur. Hier geht es um meine Zukunft und mein Ehrgeiz ist ungebrochen, das Beste daraus zu machen. Ich lebe meinen Traum - sowohl in persönlicher als auch beruflicher Hinsicht - und bin unglaublich dankbar dafür.
Das ist meine Leben. Meine Entscheidungen. Meine Zukunft.
Die Zeit verfliegt. 

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